/z|a[61]| |b60| |c60| Evangelium am 5 Sontage nach Trinitatis.
Lucä 5c1, 1−11. verbunden mit Prediger Salomonis 9, 10−12.

N a c h überstandener {Matth.bc2 4, 1−11bc4 } Versuchung vom Teufel trat der Herr Jesus, als Lehrer, öffentlich unter den Juden auf. In der Landschaft Judäa, − (Palästina, das Land der Juden, ward zu den Zeiten Jesu, in dreybc5 Landschaften getheilt: Judäa, Samaria,b6 und Galiläa. Dies war das Land an der West-Seite des Jordans. Das Land jenseitsbc7 dieses Flusses, auf der Ost-Seite desselben, hieß Peraeabc8) − legte Johannes der Täufer vier feierliche Zeugnisse von ihm ab. (Joh. 1, 15−47bc10) Gleich darauf reisete Jesus nach Galiläa, der Landschaft zurück; wo er, zu Nazareth erzogen worden. Hier eröfnete er sein Lehr-Amt so gleich mit Wunder-Thaten: und mit Berufung seiner Apostel und Jünger.

Es begab sich.[“] (vers /c1b11) Lucasc\c12 bestimmt also keine Zeit bei dieser Begebenheit. Er schaltet sie bloß gelegentlich, wie es seine Absicht fordert, ein. Aus Matthäo aber, Kap. 4, 18−Endebc13 verglichen mit vers 1−17,bc14 und Marcoc15 1, 1−19bc16 sehen wir, daß sie bald nach dem Anfange seines Lehr-Amtes, und Rükkunftbc17 in Galiläam geschehen. − {v. 1.} Einsmahls also drang |b61| |c61| sich das Volk zu ihm die Lehre Gottes (die Religion) zu hörenbc18 Jesus aber stand damahls eben am See Genezaret. Dieser Land-See, hat den Nahmen von der angrenzendenbc19 Gegend Gennesar Matth. 14, 34. Die Evangelisten nennen ihn auch, den |a62| Galiläischen See; denn er liegt an der Landschaft Galiläa;bc20 Matth. 4, 18bc21 auch den See von Tiberias; so hieß nämlich die anliegende Stadt Johan.bc22 6, 1. Die Landschaft Galiläa war der fruchtbahrste und volkreichste Theil von Palästina. Sie war fast einem beständigen Garten änlich: zehn Monathe im Jahr stand alles im Flor. Der kleinste Flecken darin hatte zwölf tausend Einwohner. Ein so blühendes Land; angefüllt mit Menschen; voll von Römern, der damahls am meisten gesitteten Nation, ein Land wo die Handlung blühete /bcund Verstandbc\ und c23 Sitten der Einwohner verfeinerte − kan man das, wie die schmäsüchtigen Einwohner von Judäa thaten, und noch jezo die Feinde der Religion thun, einen abgelegenen Winkel, und seine Nationc24 ein dummes Volk nennen? War das nicht /bc− einbc\bc25 schicklicher Schauplaz der Wunder Jesuc26? Schicklicher nochbc27 als Judäa und Jerusalem?

{v. 2bc28 } Undbc29 sahe (da sahe Jesus) zweybc30 Schiffe (Fischer-Boote) am See stehen. {siehe versbc31 10. /bcund 11 Matth.bc\bc32 4, 18. 21. Marc.c34 1, /bc16. 19bc\bc35 } Das eine gehörte Petro und seinem Bruder Andreas: das zweite Jacoboc36 und seinem Bruder Johannes. Die Fischer aber waren ausgetreten und wuschen ihre Neze. {v. 3−7bc37 } Jesus nun trat in der Schiffe eines, welches Simonis war; und bat ihn, daß ers ein wenig vom Lande |b62| |c62| führete. Und er satztebc38 sich, und lehrete das Volk aus dem Schiff. Und als er hatte aufgehöret zu reden, sprach er zu Simon: fahret auf die Höhe, tiefer hinein in den See, und werfet eure Netzebc39 aus, daß ihr einen Zug thut. Und Simon antwortete, und sprach zu ihm: Meister, wir haben die ganze Nacht |a63| gearbeitet, und nichts gefangen; aber auf dein Wort will ich das Netzbc40 auswerfen. Und da sie das thaten, beschlossen sie eine grosse Menge Fische, und ihr Netzbc41 zerriß. Und sie winkten ihren Gesellen, die im andern Schiff waren, dem Jacoboc42 und Johanni nebst ihren Leuten, daß sie kämen, und hülfen ihnen ziehen. Und sie kamen, und fülleten beydebc43 Schiffe voll, also, daß sie sunken. − Das Wunder hiebeib44, bestand nicht darin daß Jesus etwa Fische geschaffen. Sondern, daß bloß auf seinen Macht-Spruch, eine so erstaunlich grosse Menge, sich gerade an dem Ort und zu der Zeit versamletec45. {v. 8−10.} Da das Simon Petrus sahe, fiel er Jesu zu den Knien, und sprach:c46 Herr, gehe von mir hinaus, ich bin ein sündiger Mensch. Denn es war ihn ein Schrecken ankommen, und alle, die mit ihm waren, über diesem Fischzug, den sie mit einander gethan hatten; Desselbigen gleichen auch Jacobumc47 und Johannem, die Söhne Zebedäi, Simonis Gesellen. Und Jesus sprach zu Simon: Fürchte dich nicht; denn von nun an wirst du Menschen fahen. „Inskünftigebc48 solst du eine viel edlere Beschäftigung haben. Menschen |b63| |c63| zum Gehorsam gegen die Religion zu bringen, dazu berufe ich dich.“ − {/bcvers 11bc\bc49 } Und sie führetenbc50 die Schiffe zu Lande, und verliessen alles, und folgeten ihm nach. Nämlich Petrus mit seinem Bruder Andreas: nebst den zwei Brüdern, Jacobusc51 und Johannes.

H i e r sehen wir alles würdig einem Gesandten Gottesc52. Jesus gebeut: und die Natur gehorchet, und leistet augenblicklich Gehorsam. Schaaren von |a64| Fischen strömen,bc53 in dem Augenblick herbei. Alles dies geschiehet in einem volkreichen Lande, an einem öffentlichen Plaz, im Angesicht vieler Menschen. Und was war der Zweck dieses Wunders? Menschen von seiner göttlichen Sendung an die Welt zu überzeugen: Apostel zu bestellen, Prediger einer Religion; welche Gottc54 so höchst anständigc55 und der Welt unaussprechlich heilsam ist. − Er, Jesusbc56 ist also ein Gesandter Gottes. Seine Lehre ist {v. 1.} Gottes Lehre!c57

N i c h t bloß, für unsern Glauben, sondern auch für unser Leben ist diese Geschichte lehrreich. − /c{/bvers 5b\b58 }c\ Die ganze Nacht hatte Petrus vergebens gearbeitet: es war also unwahrscheinlichbc59 daß er nun am Tage einen reichen Fang thun werde. Dies, und was sonst noch für Zweifel eine klügelnde Vernünftelei erdenken mochte, verleugnet er, so bald Jesusc60 sprach. Und das verschafte ihm reichen Seegen und Lohn. So müssen auch wir, bei unbegreiflichen Befehlen /cGottes, Befehlenb61 c\c62 deren Weisheit und Heilsamkeit wir nicht einsehen, unsre Zweifel seinemc63 Ansehen demütig unterwerfen. So bald die nie irrende Weisheit |b64| |c64| spricht: da ist zweifeln gegen ihre Sprüche nicht Vernunft, sondern Unverstand. Genau prüfen, ob sie redet? Und sodenn, wie Abraham, unverzüglich gehorchen. Das ist Pflicht,b64 und Vernunft!

W e n n, ferner, {versbc65 8.} Petrus, erstaunt über den Reichthum des Seegensbc66 der ihm zu Theil ward, sogleich an seine Unwürdigkeit denkt: so ist das auch für uns ein schönes Beispiel. Von Gottc67 können wir gar nichts verdienen. Wir, die wir Ihm,bc68 ganz, mit allem was wir sind und haben, zugehören! Und wenn wir Seinc70 Gesez so vollkom|a65|men gehaltenc71 daß gar nichts fehlet: so müssen wir sagen;bc72 {Lucä 17, 10c73 } Herr wir sind geringe Knechte. Wir haben nichts weiter gethan als was wir zu thun schuldig waren! − Wie schön stehet /besb\ uns denn an, mit allen Fürungen Gottesc74 zufrieden zu seyn! Bei jedem Gutenbc75 das wir hier geniessen, mit Petro zu bekennen,b76 Herr ich bin ein sündiger Mensch! Und in die Lobpreisung Jacobsc77 einzustimmen: Herr ich bin unwerth auch des geringsten Guten das du mir giebest! Dies fodertbc78 Vernunft und Gerechtigkeit. Und dies wird uns auch zum würdigen Gebrauch unsrer Gaben leiten!

D e m Willen Gottesbc79 müssen wir auch alle, noch so schäzbahre Güter der Erde, willig und froh aufopfern. So verliessen hier Petrus und seine Mit-Gesellen, auf Jesuc80 Befehl, alles ihr zeitliches Vermögen, und folgten ihm nach. Dies ist die feierlichste Huldigung Gottesc81, wenn wir so, durch die That bekennen, daß Erc82 Licht schaffen kan wo Nacht ist, und selbst |b65| |c65| den grösten Verlust zum reichsten Gewinn zu machen vermag. Dies Vertrauen ward schon dem {Römerbc83 4, 20–22.} Abraham, als Verdienst angerechnet. Wie unendlich muß die Liebe Gottesc84 seyn, da Ihmc85 Vertrauen zu Ihmc86 so überaus wohlgefälltbc87!

N u r gar zu geneigt sind wir Menschen allenthalben Wunder zu wünschen und zu erwarten. Der Kranke, der Niedrige schmeichelt sich mit der Hofnung, Gottc88 werde ihn ohne Mittel gesund machen; und aus dem Staube empor heben. Und wenn man vom Seegen Gottes bei seinen Arbeiten und Unternehmungen spricht: so denkt man sich gemeiniglich,bc89 eine unmittelbahre Darzwischenkunft |a66| der Gottheitc90 dabei. Ist denn etwac91 das tägliche Aufgehen und Untergehen der Sonne, ein geringerer Beweiß der Macht Gottesc92, als das Stillestehen derselben? Ist es weniger schwer, diese ungeheuren Massen, die Erdec93 und /cHimmelskörperb94 c\c95 in regelmässigenbc96 Lauf-Bahnen zu erhalten, als sie in ihrem Lauf zu hemmen? Ist es nicht ein gleicher Beweiß der Macht; Heil-Kräfte in die Pflanzen,bc97 und Gewächse zu legen; als den Kranken durch einen Macht-Spruch gesund zu machen? Zeuget das järliche Wachsen des Getraides und der Nahrung, nicht eben so sehr von Gottesc98 Macht, als wenn erc99 sie vom Himmel herab regnen ließ? c100 Wunder verherrlichen Gottc101 bei weitenbc102 nicht so sehr, als der gewönliche regelmässigebc103 Lauf der Dinge. Denn jene sind nur Beweise seinerc104 Macht: diese aber auch zu gleicher Zeit Beweise seinerc105 Weisheit. Nirgends hat uns /cdaher Gottc\c106 Wunder |b66| |c66| zu unsrer Erhaltung und Beglückung versprochen. Erc107 hat uns vielmehr an den fleissigenbc108 und klugen Gebrauch der Mittel der Natur gewiesen, welcher Erc109 einmahl ihre Geseze gegeben und ihren Gang vorgezeichnet c110. – Also einen solchen wundertätigen Seegen in unserm Beruf und Stande, dergleichen hier Petro zu Theil ward, haben wir gar nicht zu hoffen. – Aber stehen denn unsre Geschäfte und Schicksahle, gar nicht unter der Aufsicht und dem Seegen Gottesc111?

D i e s wird uns der mit dem Evangelio verbundene {Pred. Sal. 9, 10–12.} Ausspruch Salomons lehren. Eine der schwierigen Stellen in der Bibel, welche vernünftigen Freunden der Religion manche Zweifel verursachet, und von ihren Feinden nicht wenig gemishandelt wird!

|a67| B e i den Geschäften dieses Lebens giebt es, wie die Erfahrung lehret, zweyc112 grosse Abwege, worauf sich eine Menge von Menschen verirren. Einige leben in einem eingebildeten, thörigten, abergläubigen Vertrauen auf Gott dahin: erwarten ihre Nahrung, Versorgung, und alles, in Faulheit und Trägheit, nur von Gottc113; ohne in Seinec114 Ordnung sich zu begebenbc115 und die von /cihm bestimmtec\c116 Mittel zu brauchen. Andere hingegen erwarten von ihmc117 nichts. Sondern rastloß arbeiten sie, und suchen, in profaner Gottes-Vergessenheit, alles nur durch ihren Fleiß, Macht und Klugheit zu erringen. Fürc118 beiden Lastern, dem abergläubigen Vertrauen des Faulen; so wie der Gottes-Vergessenheit des Vereitelten, zu warnen: und im Ge|b67||c67|gentheil, einen emsigen, klugen und gewissenhaften Fleiß, v e r b u n d e n mit einem demütigen Vertrauen auf Gott zu empfehlen: dies ist /cder Inhaltc\c119 dieser Stelle.

{/bcvers 10bc\bc120 } A l l e s, so warnet Salomo den Faulen fürc121 dem abergläubigen Vertrauen auf Gottc122, – – alles was dir vor Handen komt zu thun, das thue frisch.c123 (aus allen deinen Kräften.) – „Eben diesbc124 daß es dir vor Handen komt zu thun, ist eine Anweisung /cdes Gottesc\c125 der alles regieret. Ein ausdrücklicher Befehl an dichc126 es zu thun. So thue es denn, aus allen deinen Kräften. Nicht obenhin; nicht verdrossen; /bcnicht unbesonnen;bc\ nicht gewissenloß. Sondern mit Lust; mit Anstrengung so gut als dir möglich; mit kluger Vorsicht; und mit strenger Gewissenhaftigkeit.“

D e n n in der Hölle, (genauer, im Reich des Todes, im Grabe; wie Luther eben dieses |a68| Wort 1 Buch Mos. 37, /bc35 übersezetbc\bc127:) da du hinfärest, ist weder Werk, Kunst, Vernunft, noch Weisheit.

S t e r b e n must du ja; in das Reich des Todes, das Grab gehen, wohin alle deine Vorfahren gegangen. Aber nach dem Tode giebt es keine fernere Vorbereitung mehr: da hilft kein Werk, Kunst, Verstand und Weisheit weiter. Was du hier ausgesäet, das und nichts anders wirst du dort einerndten. Was du hier eingesamletc128, das und nichts anders wirst du dort geniessen. – Gleich einem verständigen Landmann versäume also die Zeit der Bestel|b68||c68|lung nicht. Denn plözlich komt der Winter. Und sodenn ist alle deine Mühe, und Sorge, und Kunst, und Schweiß vergebens.“

{versbc129 11. 12bc130 } I c h wandte mich und sahe wie es unter der Sonnen zugehet. Mit andern Worten: „Nachdem ich die Thorheit jener Faulen gesehen, wandte ich mich und sahe an der andern Seite, eine eben so grosse Thorheit; nämlich die stolze Selbst-Genügsamkeit, die profane Gottes-Vergessenheit.[“]bc131 – Ich wandte mich und sahebc132 daß zum Laufen nicht hilft schnell seyn. Diese Uebersezung ist unbequem. Allerdings hilft zum Laufen,bc133 das Schnellseynbc134; zum Kriegen das Starkseynbc135. Salomo selbst hatte es ja unmittelbahr vorher erinnert. v. 10. Seinc136 Ausspruch heist c137 im deutschenc138 so: ich sahe, daß der Lauf nicht der Schnellen, der Krieg nicht bc139 der Starken ist.bc140 u. s. w.

D e r Lauf ist nicht der Schnellen, das heist, er stehet nicht in ihrer Gewalt: wie 1 Samuelbc141 17, 47bc142 gesagt wird, „der Sieg ist des Herrn; c143 er stehet in Gottesc144 Gewalt.“ Und nun ist dieser |a69| Ausspruch Salomons eben das, was uns die tägliche Erfahrung in tausend Beispielen lehret. Die Schnellen haben den Lauf nicht in ihrer Gewalt. Denn der Schnelleste kan gleiten, straucheln, zu Boden stürzen, in Ohnmacht fallen. Und so geschiehet es denn, daß der Allerlangsamste ihm zuvorkomt, und früherbc145 als erbc146 das Ziel erreichet.

Z u m Streit hilft nicht stark seyn, oder richtiger.c147 Die Mächtigen, Gewaltigen, haben |b69| |c69| den Krieg nicht in ihrer Gewalt. Es können sich tausend mahl tausend Dinge ereignen, die den Mächtigen hindern, seine Macht zu brauchen,c148 oder die Wirkung davon vereiteln. Und solchergestalt geschiehet es denn, daß tausend von zehnenc149 geschlagen, und zehntausend von hundert aufgerieben werden.

Z u r Nahrung hilft nicht geschickt seyn; zum Reichthum hilft nicht klug seyn. Richtiger übersezt: die Geschickten und Klugen haben den Ueberfluß, ja selbst die nothdürftige Nahrung nicht in ihrer Gewalt. Denn unzälichebc150 Dinge können wider ihr Vermuthen und Wollen geschehen, welche alles ihr Geschick und Klugheit zu nichte machen.

D a ß einer angenehm sey, dazu hilft nichtbc151 daß er ein Ding wohl könne. Die Geschickten und Verständigen haben die Gunst der Könige und andrerc152 Menschen nicht in ihrer Gewalt. Tausend Dinge können dem weit weniger Geschickten, dem Einfältigen gar, den Vorzug fürc153 ihnen verschaffen.

S o n d e r n alles liegt /bcesbc\an der Zeit und Glück. Genauer.bc154 Zeit und Glück begegnet ihnen allen: oder, sie stehen alle unter Zeit und |a70| Glück. Bei jeder Unternehmung der Menschen hängt der Fortgang und Erfolg grossentheils von der Zeit, /cwennehr?b155 c\c156 unter was für Umständen sie geschieht? und vom Glück, den unversehenen Ereignissen ab, welche der Unverstand der Menschen, Zufall oder Glück zu nennen pflegt.

|b70| |c70| {versbc157 12.} A u c hc158 weiß der Mensch seine Zeit, die Zeit seines Todes, nicht. Sondern wie die Fische gefangen werden mit einem schädlichen, verderblichen, Hamen, und wie die Vögel mit dem Strick gefangen werden: so werden auch die Menschen berücket zur bösen Zeit, wenn sie plözlich über sie fällt; „so kömt auch über den Menschen, der Todt unversehen, und unvermeidlich. In der vollen Geschäftigkeit, seine grossen klugen mächtigen Anschläge auszufüren, reistc159 ihn der Todt dahin, und zernichtet alle Entwürfe seiner Klugheit und Macht.“

W a s kan einleuchtender seyn, als dieser Beweiß einerbc160 alles-sehenden und alles-regierenden Vorsehung.bc161 Auch die besten Mittel der Klugheit, gepaart mit der grösten Macht und dem eifrigsten Fleißbc162 richten ofte nichts aus; haben gar keinen, ja einen gerade widersprechenden Erfolg. Ganz unerwartete, und nicht selten, uns unbekandte Umstände, geben den menschlichen Angelegenheiten eine aller irrdischen Weisheit ganz unerwartete und unerklärliche Wendung. Der Schnelle bleibt zurück, und der Langsame, Schwerfällige komt zuerst ans Ziel. Der Schwache sieget, und der sehr viel Mächtigere wird zu Grunde gerichtet. – Dies nun hat die beiden so gemeinen, in der That ganz sinnlosen und abgeschmackten Worte, Zufall, oder Glück, und Schicksal veranlasset. |a71| Sinnloß und abgeschmackt! Denn c163 wie ungereimt würde es seynbc164 von einem Hause, oder einer Stadt, deren Ursprung uns unbekandt ist, zu sagen;bc165 dieses Hauß und diese Stadt sey |b71| |c71| durch einen Zufall, durch ein Schicksal,c166 – das heißt, durch ein Nichtsc167 – entstanden.c168

G e r a d e dieses Unerwartete und Unerklärliche in dem Lauf der menschlichen Angelegenheiten, dies was der Unverstand, Zufall und Schicksahl nennt, ist ein augenscheinlicher Beweiß einer allwaltendenc169 Vorsehung. Wäre der Erfolg und Ausgang immer unsrer Klugheit, Fleißc170 und Stärke angemessen;bc171 käme der Schnelle, immer, ohne einzige Ausnahme, am ersten zum Ziel; erhielte der Mächtige, ohne Ausnahme immer /bdenb\ Sieg; wäre der Weise,bc172 immer angesehen und reich; wüste der Kluge den Augenblick seines Todes pünktlich vorher: so könte es scheinen, daß die Dinge in der Welt bloß sich selbst überlassen seyn, daß der /cSchöpfer sichc\c173 um die Regierung der von ihmc174 geschafnen Welt nicht bekümmere. Da es aber ofte ganz umgekehrt gehet; da der Schnelle,bc175 niemahls den Lauf; der Mächtige niemahls den Sieg; der Kluge niemahls den Ueberfluß in seiner Gewalt hat; sondern Zeit und Zufall, das heistbc176, unerwartete, unvorhergesehenec177 und unvermeidliche Begebenheiten, den Fort- und Ausgang aller menschlichen Unternehmungen bestimmen: so ist dieses ein sonnenklarer Beweiß;bc178 daß die höhere,bc179 unsichtbare Hand des Schöpfersc180 sich in die menschlichenb181 Angelegenheiten menget; daß Gott den Lauf aller unsrer Unternehmungen und Begebenheiten, den Anfang, Fort- und Ausgang jedes unsrer Geschäfte, bemerket, anordnetc182 und nach Seinem Willen lenket.

|a72| |b72| |c72| U n d so sind wir zu der grossen Wahrheit geleitet, die allein /bcunsbc\ bei unsern Geschäften, die wahre Weisheit lehret: daß, nämlich, alle unsre Geschäftec183 lediglich von Gottes Seegen abhängen. – Gottc184 allein ist es, welcher uns 1) die Kräfte, 2) die Gelegenheiten zu unsern Geschäften giebt. 3) /cErc\c185 allein regieret den Fort- und Ausgang jeder Arbeit. Dies ist es, was wir uns unter dem Seegen Gottes bei unsern Berufs-b186 und Standes-Geschäften, zu denken haben.

G o t t allein ist es, der uns die Kräfte giebt arbeiten zu können. Dieser Gebrauch unsrer Augen, Ohren, und andrerbc187 Sinne; diese Hände, Füsse, und übrige Glieder unsers Leibes; diese Gesundheit und Munterkeit; die Sprache; die Vernunft, /cGedächtniß,c\c188 kurz, alle die mannigfaltigen Glieder und Kräfte des Leibes und der Seelebc189 die uns in den Stand sezen, die Arbeiten der Hände und des Kopfs auszurichten: von wem sind sie andersbc190 als von Gottc191?

D u Handwerks-Mann! wie würdest du deine Hand-Arbeiten verrichten? Geschäftige Haus-Frau und zärtliche Mutter! Wiec192 würdest du deine Kinder tragen,bc193 und pflegen, und dein Hauswesenbc194 anordnen? Krieges-Held! wie würdest du für das Vaterland fechten? Kauf- und Handels-Mann! wie würdest du Waaren verschreiben, und absezen, und Rechnungen füren? Gelehrter! wie würdest du in die Geheimnisse der Künste und Wissenschaften dringen, und sie andernc195 lehren können? – – wenn du gleich einem |b73| |c73| Stein und Holz gebildet wärest! Oder ein Schlagfluß deine Augen blind gemachtbc196 und deine Hände und Füssec197 und Zunge ge|a73|lämet! Oder ein unglücklicher Fall dein Gehirn beschädigetc198 und den Verstand verrücket hätte! – – O so bleibe denn nicht, gleich dem unvernünftigen Thier, an dem klebenbc199 was du vor dir siehest! So hebe denn, diese gesundec200 Augen, diese geschäftigen Hände, dein reges Herz, deinen denkenden Geist, erhebe sie, als Mensch, zum Himmel empor! Verehre und preise demütig und dankvoll /cden Gottc\c201, durch den wir {Apostelgesch.bc202 17, 28bc203 } leben, beweget werden und sind!

D o c h! alle diese so grosse, so wundervolle Kräftebc204 was würden sie uns helfen, wenn wir nicht auch die Gelegenheiten zu unsern Geschäften fänden! Lebten wir in einem Lande, wo innerer Krieg, Raubenc205 und Morden alle Ordnung zerstöret und alle gesellschaftliche Verbindung zerreißt; oder hätten Mangel der Bekandtschaft, mächtige Factionenc206, und änliche Dinge, uns die Beförderung zu einem Amte und Plaz unmöglich gemacht; oder fiele das Ansehen unsrer Stadt: so würden wir bei allen unsern Kräften und Geschick zum Arbeiten, dennoch ohne Geschäfte lebenbc207 und auf der Folter des Müssiggangesbc208 liegen. Alles dieses nun, jede Gelegenheit zu einem Gewinn, einer Arbeit, einem Geschäfte, hänget abermahls lediglich – von Gottc209 ab. /cDem Gottc\c210, welcher {Apostelgesch.bc211 17, 26.} gemachtbc212 daß von einem Blut das ganze Menschen-Geschlecht auf der Erde entstanden; und jedem Menschen Grenze und Ziel bestimtc213, wo? und wie lange? er leben soll.

|b74| |c74| H a u p t s ä c h l i c h aber zeiget sich der Seegen Gottesc214, bei dem Fort- und Ausgange unsrer Arbeiten. – Dieser Fortgang und Erfolg unsrer Geschäfte hänget von einer Menge Ursachen und Umstände ab, die weder wir noch irgend ein Mo|a74|narch und Mensch, die alle Mächte der ganzen Welt zusammengenommen, nicht in ihrer Gewalt haben. Der einec215 Seefahrende, wird mit seinem Schiff in den Hafen getrieben,c216 und der anderec217, am Felsen zerschmettert und in den Abgrund versenket. Der einec218 Kranke geräth an einen verständigen Arztbc219 der ihn geschickt und glücklich behandelt: wärender Zeit ein andrerc220 bei eben der Klugheit und Vorsicht, einem Unverständigen in die Hände fällt, der ihn tödtet, oder gar zeitlebens elend macht. Die heilsamste Arzenei thut an dem einenc221 Kranken ihre volle Wirkung; und einem andernc222 wird sie durch unvermuthete Zufälle ein Gift. Ein mittelmässig-Gelehrterbc223 trift günstige Verbindungen an, sein geringes Geschick mit dem grösten Vortheil sehen zu lassen; da hingegen der weit Gelehrtere in der Dunkelheit und dem Staube schmachtet. Der wenig erfahrne Kaufmann erwirbt durch einen einzigen glücklich getroffnenbc224 Handel mehr Reichtümerc225, und ein sehr mittelmässigerbc226 Staatsmann schwingt sich in einem günstigen Augenblick zu höheren Posten hinauf, als der ungleich erfahrnere und geschicktere in seinem ganzen Leben erringen kan. Eine Curc227, ein Proceß, eine Predigt, eine Ermahnung, ein Haus-Geschäfte, oder irgend eine andre Arbeit schlagen überaus glücklich aus: da hingegen einem andern eben so, ja noch mehr geschickten, vorsich|b75||c75|tigen und geschäftigen Mannc228 fast alles verunglückt! – – Wer ist so blöde, oder vielmehr so blind, daß er hier und in tausend änlichen Fällen, die Hand desjenigenc229 nicht sehen solte, welcher – – „als Gottc230 über alles, mit eben dem Auge den Held umkommen und den Sperling /cfallen, Welten,b231 c\c232 und Sonnen-Stäubchen untergehen,c233 hier |a75| eine Wasserblasebc234, und dort eine Welt zertrümmern siehet!“ – Wer /csiehet, höret,b235 c\c236 und fületc237 hier nicht die Wahrheit jener allererhabensten Lehre Jesu: {Matth.bc238 10, 29. 30bc239 } Kein Sperling fällt todt zur Erde nieder ohne den Willen eures Vaters im Himmel. Und, – alle Haare auf eurem Haupte sind gezälet!

Z u dieser allergenauesten, so bis aufs allerkleinste sich erstreckenden Regierung unsrer Arbeiten, bedarf Gottc240 keiner Wunderwerke. Bloß durch die Stellung, Anordnung, und Verbindung der natürlichen Ursachen bestimt Erc241 den Fort- und Ausgang aller unsrer Unternehmungen.

{2 Buchb242 Mos. 2.} P h a r a o giebt den Befehl alle Knaben der Hebräer zu tödten. Und dieser Befehl, wer solte es denken! hat durch einen unvermutheten Zusammenfluß von allerlei Umständen, den ganz entgegen gesezten Erfolg, daß ein hebräischer Knabe, Moses, selbst an dem Hofe dieses Königes erzogen wird.

{2 /bcSamuel 15–18bc\bc243 } A b s a l o m, der verruchte und mit blinder Zärtlichkeit geliebte, – Denn, /cverblendete Eltern!c\c244 beides ist gemeiniglich beisammen. Was ihr Zärtlichkeit nennt, dadurch macht ihr eure |b76| |c76| Kinder zu Bösewichtern! – /cc\ Dieser zärtlich geliebte Sohn Davids also, hatte ihm seine blinde Zärtlichkeit belohnet; sich gegen seinen Vater empöret, und ihn genötiget, zu Fusse aus Jerusalem zu fliehen. Ahitophel, {2 Samuelbc245 16, 23.} dessen Aussprüche als Götter-Sprüche angesehen wurden, gab ihm den staatsklugen Rath, keine Zeit zu verliehren; sondern dem David, ehe er eine Parthei sich samlen könte, sogleich nachzusezen und das Leben zu nehmen. Hätte Absalom diesen Rath befolgt: so war David unausbleiblich verlohren. Allein – – gerade in diesem critischenc246 |a76| Augenblick, räth der alte Husai das Gegentheil. Wider alles Vermuthen findet er Eingang beim Absalom. Und nunc247 kehret sich alles um! David kömt wieder auf seinen verlohrnen Thron. Und Absalom, wird an einem Baum hängend, mit einem Spieß durchbohret.

{/bc1 Buchbc\bc248 Mos. 37–46.b249 } J o s e p h s Geschichte ist eine Kette solcher, wider alles Vermuthen zusammentreffender Umstände, die allen Unternehmungen einen /cganz widersprechendenc\c250 Ausgang geben. Schon liegt er in der Grube, und erwartet von seinen mörderischen Brüdern den Todt. Gerade in dieser Zeitc251 – warum denn nicht einen Tag früher oder später!c252 – reisen nach Aegypten ziehende Kaufleute vorbei. Nun ändern seine Brüder den Vorsazc253 und verkaufen ihn. Die Kaufleute gerathen inb254 Aegypten, gerade an den Potiphar, dem sie den Joseph zum Sclavenc255 verhandeln. Seine Helden-Tugend bringt ihn bald darauf ins Gefängniß: und zwar gerade zu der Zeit, als zwei vor|b77||c77|nehme Hofbedientebc256 eben daselbst gefangen sassenc257. Durch den einen von diesen wird er dem Könige bekandt; und endlich, der vornehmste Staats-Bediente. – Verändert diese Umstände, rückt nur einen einzigen aus seiner Lage, lasset jene Kaufleute nur um einen Tag früher oder später ankommen, den Joseph anderswo als in Aegypten, an einen andern als den Potiphar verkauft werden u. s. f.: so wäre die Unschuld, die heldenmässigstebc258 Tugend, elend umgekommen. Aber durch diese Zusammen-Kettung geschahe es, daß Joseph die Brüderbc259 die ihn ermorden wolten, c260 von dem peinlichsten Tode, dem Hungerbc261 rettet; und aus einem gefangenen /cSclaven, /bPremier Ministerb\b262 c\c263 des angesehensten Reiches in der damahligen Welt wird.

|a77| W a s hier im Grossen geschahe, das wird jeder aufmerksame, auch bei seiner Lebens-Geschichte im Kleinen finden. Lasset uns nur mit dieser Absicht, in dem Buch der Welt studiren: diese unerwartete Fort- und Ausgänge der menschlichen Angelegenheiten, in unserm eignen Leben, in dem Umgange mit andern, beim Lesen der Geschichte, zu unserm Augenmerk machen. Und wir werden allenthalbenc264 Spuhren des /callgegenwärtigen und allwirkenden Gottesc\c265 entdecken. Allenthalben sichtbarebc266 Beweise von der lehr- und trostreichen Wahrheit finden, daß alle unsre Geschäfte und Unternehmungen, lediglich von Gottes Seegen abhängen.

U n d diese Wahrheit wird uns, zu der ächten Weisheitbc267 bei Ausrichtung unsrer Geschäftebc268 |b78| |c78| leiten; oder uns lehrenbc269 was wir thun müssen, um uns den Seegen Gottes bei unsern Berufs- und Standes-Arbeiten zu verschaffen.

H ä n g e n alle unsre Kräfte und Gelegenheiten, nebst dem Fort- und Ausgange, bei jedem unsrer Geschäfte, lediglich von Gottc270 ab: so ist jede Kraft und Geschicklichkeit zum Arbeiten, einc271 Talent das uns Gott giebt! Jede Gelegenheit zu heilsamen Berufs- und Standes-Geschäften, ein Befehlbc272 den uns Gott Selbst, dazu ertheilet. Jedes unsrer Geschäfte, ein Geschäfte, ein Dienst Gottes Selbst. – Folglich, /cim Müssiggangeb273 c\c274 leben, oder unsre Geschäfte nur obenhin verrichten; /cdas heistb275c\c276, Gottes Gaben verschwenden. Die Mittel der Klugheit zur glücklichen Ausrichtung unsrer Geschäfte verabsäumen; heistbc277, Gottes Anordnungbc278 verachten. Bestechungen, Schmeicheleien, heimliche Ränke, Verkleinerungen |a78| und Herabsezungen unsrer Amts-Gehülfen, Prahlereien, Lustigmachen und Possenreissen, und andre niedrige sündliche Mittel anwenden, um unsern Geschäften guten Fortgang zu schaffen; das heistbc279 uns denbc280 zum Feinde machenbc281 von welchem aller Seegen zu unsernbc282 Geschäften abhängt. /cVorsäzlichc\c283 zum Feinde, und den glücklichen Fort- und Ausgang unsrer Geschäfte unmöglich machen.

c284 U n s r e Arbeiten, als einen Dienst Gottes, mit Anstrengung aller unsrer Kräfte, und Aufmerksamkeit auf jedes rechtmässigebc285 Mit|b79||c79|tel der Klugheit, ausrichten. c286 Sie mit unwandelbarer Gewissenhaftigkeit, einem Herzenbc287 voll von Liebe zu Gottc288 und Seinenc289 Menschen, thun. c290 Uns den Gedanken tief einprägen, und immer geläufiger machen, {1 Corinth.bc291 15, 10c293 } daß aller Seegen dazu, lediglich von Gottc294 komt. c295 Und an jedem Morgen, bei jeder wichtigen Arbeit, Ihn darum demütig anflehen. – Dies ist der einzig-sichere Weg, zum Seegen Gottes!c296

D u r c h dieses weise Betragen werden wir unsre Arbeiten, Gottc297 Selbst heiligen. Sie zu dem Range eines Gottes-Dienstes erheben. Und alsdenn können wir auch versichert seyn: daß jede einzelne Arbeit in unserm rechtmässigenbc298 Beruf und Standebc299, mit dem Beifall Gottesc300 unternommen wird; daß sie so gewiß auf Gottesc301 besondern Befehl geschiehet, als wenn wir Seinec302 Stimme vom Himmel herab gehöret hätten; daß sie den für uns und das Ganze, besten Erfolg haben muß; daß sie eine Vorbereitung zu jenem höhern Posten, und jenen erhabenen Geschäften in unserm Vaterlande, dem Himmel; und eine Aussaat ist, die uns dort, reiche, herrlichebc303 ewige Früchte tragen wird!z\

c1: 15 bc2: Math[.] (b); Math. (c) bc4: 1−11. bc5: drei b6: Samaria bc7: jenseit bc8: Perana (b); Peraua (c) bc10: 15−47. b11: 1. c12: 1.) Lukas bc13: 18−Ende, bc14: 1−17. c15: Marko bc16: 1−19. bc17: Rückkunft bc18: hören, bc19: angränzenden bc20: Galiläa: bc21: 18. bc22: Johann. c23: die c24: Nation, bc25: ein − c26: Jesu bc27: noch, bc28: 2. bc29: U n d bc30: zwei bc31: v. bc32: u. 11. Math[.] (b); u. 11. Math. (c) c34: Mark. bc35: 16–19. c36: Jakobo bc37: 3−4. bc38: sazte bc39: Neze bc40: Nez bc41: Nez c42: Jakobo bc43: beide b44: hiebey c45: versammlete c46: sprach, c47: Jakobum bc48: „Ins künftige bc49: v. 11. bc50: füreten c51: Jakobus c52: Gottes bc53: strömen c54: Gott c55: anständig, bc56: Jesus, c57: Lehre. b58: v. 5. bc59: unwahrscheinlich, c60: J e s u s b61: Befehlen, c62: G o t t e s, Befehlen, c63: Seinem b64: Pflicht bc65: v. bc66: Seegens, c67: G o t t bc68: Ihm (b); Ihm, (c) c70: S e i n c71: gehalten, bc72: sagen: c73: 10. c74: G o t t e s bc75: Guten, b76: bekennen: c77: Jakobs bc78: fordert bc79: G o t t e s c80: Jesu c81: G o t t e s c82: Er bc83: Röm. c84: G o t t e s c85: I h m c86: I h m bc87: wohl gefällt c88: G o t t bc89: gemeiniglich c90: G o t t h e i t c91: etwa, c92: G o t t e s c93: Erde, bc94: Himmels-Körper (b); die Himmels-Körper (c) bc96: regelmäßigen bc97: Pflanzen c98: G o t t e s c99: E r c100: Ja, c101: G o t t bc102: weitem bc103: regelmäßige c104: S e i n e r c105: S e i n e r c106: G o t t daher, c107: E r bc108: fleißigen c109: E r c110: hat c111: G o t t e s c112: zwei c113: G o t t c114: S e i n e bc115: begeben, c116: I h m bestimmten c117: I h m c118: Vor c119: die Absicht bc120: v. 10. c121: vor c122: G o t t c123: frisch bc124: dies, c125: Des G o t t e s, c126: dich, bc127: 35. übersezt c128: eingesammlet bc129: v. bc130: 12. bc131: Gottes-Vergessenheit.“ bc132: sahe, bc133: Laufen bc134: Schnell seyn bc135: Stark seyn c136: – Sein c137: vielmehr, c138: Deutschen bc139: der Krieg bc140: ist, bc141: Sam. bc142: 47. c143: d. i. c144: G o t t e s bc145: früher, bc146: er, c147: richtiger: c148: brauchen; c149: zehn bc150: unzälige bc151: nicht, c152: anderer c153: vor bc154: Genauer: bc155: wenehr, (b); wann? und (c) bc157: v. c158: Auch c159: reißt bc160: einer bc161: Vorsehung? bc162: Fleiß, c163: was ist Zufall? und Schicksal? Eine Wirkung ohne Ursache! Eine Handlung ohne Thäter! Und bc164: seyn, bc165: sagen: c166: Schicksal c167: Nichts c168: entstanden? c169: allwaltenden c170: Fleiß, bc171: angemessen: bc172: Weise c173: S c h ö p f e r S i c h c174: I h m bc175: Schnelle bc176: heißt c177: unvorhergesehene, bc178: Beweiß, bc179: höhere c180: S c h ö p f e r s, b181: menschliche c182: anordnet, c183: Geschäfte, c184: G o t t c185: Und E r b186: Beruf- bc187: anderer c188: das Gedächtniß; bc189: Seele, bc190: anders, c191: G o t t c192: wie bc193: tragen bc194: Haus-Wesen c195: andere bc196: gemacht, c197: Füsse, c198: beschädiget, bc199: kleben, c200: gesunden c201: Den G o t t bc202: Apost. gesch. bc203: 28. bc204: Kräfte, c205: Rauben, c206: Faktionen bc207: leben, bc208: Müßigganges c209: G o t t c210: Dem G o t t bc211: Apost. gesch. bc212: gemacht, c213: bestimmt c214: G o t t e s c215: Eine c216: getrieben; c217: andere c218: Eine bc219: Arzt, c220: andrer c221: Einen c222: andern bc223: mittelmäßig Gelehrter bc224: getroffenen c225: Reichthümer bc226: mittelmäßiger c227: Kur c228: Manne c229: D e s j e n i g e n c230: G o t t b231: Welten c232: fallen; Welten c233: untergehen; bc234: Wasser-Blase b235: höret c236: siehet, höret, c237: fület bc238: Math. bc239: 30. c240: G o t t c241: Er b242: B. bc243: Samuel. 15–18. c244: verblendete Eltern! bc245: Samuel. c246: kritischen c247: nun – bc248: 2 B. b249: 37–46 c250: ganz widersprechenden c251: Zeit, c252: später? c253: Vorsaz, b254: in c255: Sklaven bc256: Hof-Bediente c257: saassen bc258: heldenmäßigste bc259: Brüder, c260: und seine Familie, und ganze Staaten bc261: Hunger, b262: Premier-Minister c263: Sklaven, Premier-Minister c264: allenthalben, c265: allgegenwärtigen und allwirkenden G o t t e s bc266: sichtbahre bc267: Weisheit, bc268: Geschäfte, bc269: lehren, c270: G o t t c271: ein bc272: Befehl, b273: Müßiggange c274: im Müßiggange b275: heißt c276: daß heißt bc277: heißt bc278: Anordnungen bc279: heißt, bc280: Den bc281: machen, bc282: unsren c283: I h n vorsäzlich c284: 1) bc285: rechtmäßige c286: 2) bc287: Herzen, c288: G o t t c289: S e i n e n c290: 3) bc291: Cor. (b); Kor. (c) c293: 10. c294: G o t t c295: 4) c296: G o t t e s. c297: G o t t bc298: rechtmäßigen bc299: Stand c300: Gottes c301: Gottes c302: Seine bc303: herrliche,